Tag Archives: Kalifornien

Auf Tuchfühlung mit Vin Diesel in Hollywood

“On th road again” – dieses ganz besondere Gefühl, wenn wir nach längerer Steh-Zeit an einem Ort den Motor wieder anmachen… Zu wissen, dass wir nicht wissen, wo wir die nächste Nacht verbringen werden. Abenteuer pur. Leben pur! Herrlich!
Wobei wir diesmal ausnahmsweise ein festes Tagesziel haben: ====> HOLLYWOOD!
Wir wollen noch einmal in diese phantastische Welt eintauchen, die wir das letzte Mal vor 15 Jahren besucht haben. Werden wir überhaupt etwas wieder erkennen? Es wird sich viel verändert haben, in den letzten Jahren sind viele neue Attraktionen dazu gekommen. Wir sind gespannt!
Unterwegs stellen wir bei Continue reading Auf Tuchfühlung mit Vin Diesel in Hollywood

Man kommt sich näher…

Tom und ich wurden zeitgleich gezeugt. Fast. Er ist lediglich 4 Tage älter und damit derjenige in unserer Beziehung, der die größere Lebenserfahrung hat. Sagt er zumindest immer, um mich zu ärgern 😉

Eines haben wir aber definitiv gemeinsam: schlechtes Wetter bei der Geburtstagsfeier. Das ist das Schicksal von November-Kindern in Deutschland. Zumindest war es bisher so. Jetzt sind wir aber in San Diego und genießen die herrliche Sonne Kaliforniens. Beim Blick aus dem Wohnmobil-Fenster können wir Continue reading Man kommt sich näher…

Jetzt wird´s gruselig – Leichenteile im Vorgarten

Wir haben uns in San Diego schon fast häuslich niedergelassen, wohlwissend, dass wir den Winter hier nicht verbringen wollen. Auch in Kalifornien wird es im Winter ungemütlich, also überlegen wir schon mal verschiedene mögliche Szenarien.
Zur Auswahl stehen folgende Varianten:

  • Mit dem Wohnmobil weiter Richtung Süden fahren und in Mexiko überwintern – so wie wir es im letzten Winter auch gemacht haben
  • Das Wohnmobil einlagern und für ein paar Monate irgendwo in die Karibik fliegen
  • Das Wohnmobil einlagern und für einen Heimatbesuch nach Deutschland fliegen – in der Hoffnung, dort wenigstens einen ordentlichen Winter zu bekommen, um auch mal wieder Wintersport zu genießen …

Die Entscheidung fällt Continue reading Jetzt wird´s gruselig – Leichenteile im Vorgarten

Wenn der Kickstarter zurückschlägt…

San Diego … Diese Stadt hat es uns echt angetan. Wieder hier zu sein, fühlt sich irgendwie an wie “nach Hause kommen”, wobei ich nicht einmal genau sagen kann, warum. Wahrscheinlich ist es die Kombination aus perfektem Klima, perfekter Lage und den vielen schönen Erlebnissen, die wir hier hatten. Jedenfalls beschließen wir, bis auf weiteres erstmal hier zu bleiben und all die Dinge nachzuholen, die wir bei unserem letzten Besuch verpasst haben.

„Lass uns doch mal den öffentlichen Nahverkehr ausprobieren!“, schlägt Tom vor, als wir nochmal Richtung Downtown fahren und den Balboa Park besuchen wollen. Bei unserem letzten Besuch vor ein paar Wochen hatten wir nur einen Bruchteil gesehen, daher wollen wir den Rest jetzt nachholen. Und ja, warum nicht auch mal mit Bus & Bahn fahren? Vom Bahnhof in Encinitas, wo wir mit unserem Wohnmobil stehen, fährt der Zug direkt nach San Diego Downtown. Einfacher geht´s gar nicht. Wir müssen nur noch herausfinden, wie das hier mit den Tickets funktioniert … Jetzt weiß ich, wie sich die armen Touristen in München fühlen, wenn sie das erste Mal vor einem Automaten stehen und eine Fahrkarte kaufen wollen. Auch Continue reading Wenn der Kickstarter zurückschlägt…

Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel – Auf den Spuren von Tom Cruise

Ich muss zugeben, dass ich schon ein wenig aufgeregt bin, als wir das Gelände der ehemaligen United States Navy Fighter Weapons School („Top Gun“) in Miramar betreten.

Hier hat vor ziemlich genau 30 Jahren Tom Cruise seinen legendären Film “Top Gun” gedreht, und man spürt auch heute noch dieses gewisse Etwas in der Luft, sobald man die Base betritt… Grundgütiger! Ist das wirklich schon 30 Jahre her??? Es kommt mir vor wie gestern, dass ich schmachtend vor der Leinwand saß und total neidisch auf Kelly McGillis war, in die sich der unverschämt gutaussehende Kampfpilot verliebt hat… Für mich und Millionen anderer weiblicher Fans blieben als Trost lediglich die Poster aus der BRAVO…

Dafür darf ich Continue reading Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel – Auf den Spuren von Tom Cruise

Las Vegas Downtown: bunte Lichter, nackte Haut & skurrile Gestalten

Moment, wir können Las Vegas ja noch gar nicht verlassen! Zuerst müssen wir noch ein bisschen Detektiv spielen. Wir haben nämlich erfahren, dass hier in der Nähe ein Namensvetter von uns lebt. Der Name „Kaules“ ist ja nicht gerade weit verbreitet, daher ist es für uns umso spannender, einen gewissen „Stan Kaules“ aus Henderson zu finden und gemeinsam ein bisschen Ahnenforschung zu betreiben.

Wir schaffen es tatsächlich, ihn ausfindig (und genauso neugierig) zu machen, so dass wir uns kurzfristig zum Essen verabreden:

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Obwohl wir uns alle Mühe geben, um herauszufinden, ob wir in irgendeiner Art und Weise verwandt sein könnten, können wir Continue reading Las Vegas Downtown: bunte Lichter, nackte Haut & skurrile Gestalten

Death Valley (5) – Golfspielen mit dem Teufel, 85 Meter unter dem Meer

Was muss das für ein Gefühl sein, mit dem Wohnmobil fast 90 Meter unter dem Meeresspiegel zu stehen? Wir wollen es herausfinden und machen uns auf dem Weg zum Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas:

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Zum Glück müssen wir hier weder nasse Füße noch ein nasses Wohnmobil befürchten. Badwater ist eine ausgetrocknete Senke im Death Valley Nationalpark – ein Überbleibsel des prähistorischen Sees Lake Manly, der seinerzeit 150 km lang und 180 Meter tief war. Als der See austrocknete, blieben immense Salzflächen auf der Oberfläche zurück, die das Wasser aus einer nahe liegenden Quelle ungenießbar machten. So kam auch der Name “Badwater” (= schlechtes Wasser) zustande.

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Das Hinweisschild “Sea Level” (= Null Meter N.N.), welches weit über unseren Köpfen an einem Felsen angebracht ist, Continue reading Death Valley (5) – Golfspielen mit dem Teufel, 85 Meter unter dem Meer

Death Valley (4) – Déjà-vu in der Wüste

Die “Mesquite Flats Sand Dunes” sind der Inbegriff dessen, was man sich vorstellt, wenn man das Wort “Wüste” hört. Man fühlt sich plötzlich in eine andere Welt versetzt, wenn man vor dieser beeindruckenden Landschaft steht: Sanddünen aus feinstem Quarzsand soweit das Auge reicht.

Man kann eigentlich gar nicht dran vorbeifahren, denn man sieht die Dünen schon von Weitem. Bereits der Weg dorthin lohnt sich, man wird mit Bildern wie diesen eingestimmt auf das, was noch kommt:

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Dieses atemberaubend schöne Dünengebiet, welches sich über eine Gesamtfläche von etwa 36 km² erstreckt, hat für uns eine besondere Bedeutung. Im September 2001, als wir in Las Vegas geheiratet haben, waren die Mesquite Flats Sand Dunes ein Teil unserer Hochzeitsreise:

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Und heute, 14 Jahre später (!), stehen wir wieder an derselben Stelle und erleben quasi ein Déjà-vu:

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Es gibt keine ausgewiesenen Wege o.ä. – würde hier auch keinen Sinn machen, da der Wüstensand eh ständig in Bewegung ist. Also einfach loslaufen und den höchsten Grat (die 35 Meter hohe “Star Dune”anpeilen 😉 Das heißt, sofern es die Hitze zulässt. Die meisten Besucher aber kommen nicht weit, weil es so heiß ist, dass man das Gefühl hat, dass das gesamte Wasser im Körper verdunstet und man auf der Stelle einfach als Skelett zusammenbricht. Also begnügen auch wir uns damit, lediglich ein paar schöne Fotos zu machen und verzichten bewusst auf eine längere Wanderung.

Man könnte meinen, dass durch den natürlichen Lebenserhaltungstrieb die Hitze-Warnschilder vor den Dünen eigentlich überflüssig sind… Aber Pustekuchen! Angeblich werden hier immer noch Leichen von Menschen gefunden, die die Hitze unterschätzt haben …

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Dabei ist es gar nicht so schwer, hier zu überleben. Man muss sich einfach nur an die Gegebenheiten anpassen, wie z.B. diese Sidewinder (eine Klapperschlangen-Art):

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Aber wie können solche phantastischen Sandformationen überhaupt entstehen? Damit sich Dünen wie diese bilden können, werden drei Dinge benötigt:
1.) ausreichend Sand
2.) einen starken Wind, der den Sand permanent zur Düne transportiert und
3.) einen windgeschützten Bereich, an dem sich der Sand dann sammeln und ablagern kann. Bei den Mesquite Flats Sand Dunes spenden die Tucki Mountains im Süden den nötigen Windschatten:

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Wir lassen es uns natürlich auch nicht nehmen, unseren Fred vor dieser phantastischen Kulisse zu fotografieren:

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Jetzt geht es weiter Richtung Süden, zum Furnace Creek Campground. Auf der Fahrt wird es jedenfalls nicht langweilig, der Park bietet uns auch auf diesem Streckenabschnitt ein paar wunderschöne Foto-Motive:

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Und dann erreichen wir den Punkt, bei dem wir uns exakt auf Null Meter N.N. befinden:

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Morgen werden wir diesen Punkt nochmal deutlich unterschreiten und weit unter den Meeresspiegel kommen, und zwar ohne dabei nasse Füße zu bekommen 😉 Es wird zumindest kein langweiliger Tag werden – wir müssen nämlich noch die letzten Hausaufgaben machen, um unser begehrtes Junior-Ranger-Abzeichen zu bekommen.

Für heute gibt es nur noch eine Aufgabe für uns: einen schönen, ruhigen Stellplatz auf dem Furnace Creek Campground zu finden, wo wir die Nacht verbringen können. Das fällt uns nicht besonders schwer, da außer uns kaum noch jemand hier ist – wir haben freie Auswahl …

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… und entscheiden uns spontan für diese Traumkulisse:

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Hier nochmal unsere heutige Strecke zusammengefasst:


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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Death Valley (3) – Mystische Felsen – 350 Kilo bewegen sich wie von Geisterhand

Lohnt es sich, 80 Kilometer Schotterpiste zu fahren, nur um ein paar Felsbrocken zu sehen, die wie von unsichtbarer Geisterhand bewegt werden? Tom muss keine Sekunde überlegen – “The Racetrack” ist für ihn ein Muss hier im Park. Ich muss auch keine Sekunde überlegen – mein Hintern hat keine Lust, fünf Schotterpisten-Stunden auf dem Motorrad-Rücksitz zu verbringen. Wir beschließen Arbeitsteilung: Ich bleibe beim Wohnmobil (und schreibe weiter an unserem Reiseblog?), während Tom auf Erkundungstour geht.

Die Strecke ist voll mit (zum Teil sehr spitzen) Steinen und etlichen, ziemlich unangenehmen Waschbrett-Pisten. Meistens beides zusammen. Tom plant die Fahrt akribisch genau, berechnet verschiedene Szenarien von Zeit und Geschwindigkeit, um nicht irgendwo in der Wildnis mit einem leeren Tank liegen zu bleiben. Im schlimmsten Fall Continue reading Death Valley (3) – Mystische Felsen – 350 Kilo bewegen sich wie von Geisterhand

Death Valley (2) – Ubehebe Crater, Titus Canyon und verdurstete Goldgräber

Mitten in der Wüste liegen zu bleiben macht keinen Spaß. Wirklich nicht. Nicht nur, dass es tagsüber furchtbar heiß ist (und nachts dafür umso kälter), nein, es ist dieses verzweifelte Gefühl von Hilflosigkeit, wenn du weißt, dass da, wo du gerade fest steckst, normalerweise kein Mensch vorbei kommt; du der Willkür der Natur ausgeliefert bist und nur noch begrenzte Wasservorräte bei dir hast. Wir wissen nur zu gut, wovon wir reden, und möchten das nicht nochmal erleben: https://weltreise247.com/fahrzeugpanne-gefangen-in-der-wuste/

Daher schreiben wir unsere geplante Tour mit allen wichtigen Infos auf einen Zettel und hinterlegen diesen gut sichtbar am Wohnmobil:

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Im Anschluss füllen wir noch unsere Wasservorräte auf, packen ein paar Snacks, ein Notfallköfferchen und eine Machete ein. Jetzt Continue reading Death Valley (2) – Ubehebe Crater, Titus Canyon und verdurstete Goldgräber