Keine gute Entscheidung

Ich habe mich noch nicht wirklich von meiner unschönen Begegnung mit dem  wild gewordenen Esel erholt, freue mich aber trotzdem auf unsere Weiterfahrt. In zwei Tagen sollten wir La Paz erreichen, und dann können wir ein paar entspannte Tage an unserem Lieblingsstrand (Playa Tecolote) verbringen. Aber bis dahin haben wir noch eine ordentliche Strecke vor uns. Da wir mal wieder einen Berg überqueren müssen, schaffen wir heute nicht mehr als 210 km:

Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir unseren Übernachtungsplatz - einen kleinen Feldweg direkt an der Mex1.  Hier haben wir vor 2 Jahren schon mal übernachtet, daher sind wir heute relativ entspannt. Was wir jedoch nicht berücksichtigt haben, ist, dass wir vor 2 Jahren noch ohne Hund gereist sind, und daher auch keine Spaziergänge hier in der Gegend gemacht haben. Wahrscheinlich hätten wir es uns dann zweimal überlegt, ob wir uns noch mal freiwillig hier hinstellen:

Der arme Buddy hatte die Stacheln natürlich überall in den Pfoten und es hat ewig gedauert, ihn vorsichtig davon zu befreien. Lektion gelernt: das nächste Mal suchen wir uns einen anderen Platz zum Übernachten aus (auch wenn dieser hier wirklich praktisch ist, weil  er von der Straße aus nicht einsehbar ist):

Nachdem alle Stacheln entfernt sind, können wir endlich zu unserer letzten Etappe aufbrechen. Auf nach La Paz!

Wir haben auf dieser Etappe leider sehr viele Baustellen, was die Fahrt etwas anstrengend macht. Dass die Straßen in Mexiko bisweilen sehr gewöhnungsbedürftig sind, ist für uns nichts Neues. Aber die Baustellen, bzw. die damit verbundenen, sehr provisorischen Umleitungen, machen uns immer wieder zu schaffen. Wir werden richtig schön durchgerüttelt und dürfen mal wieder ordentlich Staub schlucken ...

Am Ende kommen wir gut in La Paz an, und ich bestehe darauf, als erstes zum Starbucks zu fahren. Ein leckerer Cappuccino ist schon längst überfällig:

Bevor es dann aber endgültig zum Strand geht, gibt es noch einen spontanen Überraschungsbesuch ... Dazu aber mehr im nächsten Beitrag!


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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