Autsch! Am Yachthafen vom Esel getreten

Und weiter geht´s!

Heute nehmen wir Euch mit auf dem definitiv schönsten Streckenabschnitt der gesamten Baja. Die Bahía Concepción ist eine wunderschöne Küstenstraße mit vielen traumhaften Stränden, die einem einfach den Atem rauben. Natürlich können auch wir diesem Zauber nicht widerstehen. Aber schaut einfach selbst... 🙂

Und wer so richtig nah dabei sein möchte, kann sich gerne zu mir auf den Beifahrersitz setzen:

Wir schaffen heute nur knapp 160 km,  sind dafür aber insgesamt mehr als 8 Stunden unterwegs. Das hat zwei ganz einfache Gründe:  Toms Lieblings-Eisdiele in Loreto und das direkt angrenzende Restaurant Orlando´s. Hier kann man so richtig schön schlemmen (was wir auch ausgiebig tun), und im Anschluss bei einem Spaziergang an der Strandpromenade ein leckeres Eis genießen:

Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zu unserem heutigen Übernachtungsplatz, der Marina Puerto Escondido. Offiziell ist es zwar nicht erlaubt, hier zu übernachten, aber wir haben Glück und der Security-Mann drückt ausnahmsweise ein Auge zu:

Bei einem kleinen Erkundungs-Spaziergang entlang der Marina bekommt Buddy die Gelegenheit, seine erste Bekanntschaft mit einem Esel zu machen. Er ist zunächst etwas skeptisch, aber neugierig wie er ist, geht er doch recht schnell auf Schnüffelkurs:

Der Hund ist dem Esel ziemlich egal, aber mich scheint er auf einmal nicht mehr zu mögen. Ganz plötzlich verändert sich seine Laune, und bevor ich mich versehe, dreht er sich um tritt nach mir. Ich  springe zwar instinktiv zur Seite, aber er trifft mich trotzdem mit seinem Hinterbein am Oberschenkel. Autsch! Das zwiebelt ganz schön! Mir schießen die Tränen in die Augen und ich brauche ein paar Minuten, bis ich wieder weiterlaufen kann. Der Schmerz lässt nur langsam nach, und ich ahne jetzt schon, dass das einen ordentlichen blauen Fleck geben wird, und ich noch lange "Freude" daran haben werde ...

Das war übrigens unsere Tagesetappe von der Playa Santispac bis zum Yachthafen Puerto Escondido:

Da vor uns nun eine lange Strecke fernab jeglicher Zivilisation liegt, gehen wir auf Nummer sicher und machen  hier noch einmal unsere Tanks voll:

Jetzt sind wir für die Weiterfahrt gewappnet. Es geht weiter Richtung Süden, und wir müssen - wie so oft - mal wieder einen Berg bezwingen ... Und jede Menge Staub schlucken. Warum? Das erzählen wir im nächsten Beitrag.


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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