Gefesselt und geknebelt

Silvester bei Lagerfeuer am Strand - so viel anders als unsere bisherigen Jahreswechsel in Deutschland ist das eigentlich gar nicht. Zu Hause hatten wir immer ein Outdoor-Erlebnis organisiert, um das neue Jahr zu begrüßen.  Meistens hatten wir mit Schneeschuhen einen Gipfel bestiegen...

hatten uns dann oben eine Schneehöhle gebaut ...

und ein Süppchen auf dem Gaskocher gekocht.

Jetzt haben wir auch wieder unser Outdoor-Erlebnis inklusive Feuer, nur eben etwas wärmer als in Deutschland 🙂

Buddy ist zum Glück tiefenentspannt, was die Silvesterknaller angeht. Da wir ihn schon als Welpen immer zum Schießen mitgenommen hatten,  macht er sich heute bei lauten Knallgeräuschen nicht einmal die Mühe, die Augen aufzumachen. Gott sei Dank, denn wir haben schon oft genug mitbekommen, wie Hunde bei einem Feuerwerk komplett durchdrehen vor Angst ...

Überhaupt haben wir einen sehr entspannten, fröhlichen und freundlichen Hund, der einfach nur gute Laune verbreitet. Er kommt mit jedem gut klar, so auch mit seinem "Zwillingsbruder" der hier für ein paar Tage mit seiner Familie Urlaub macht:

(Buddy ist übrigens der vordere von den beiden ;))

Aber auch wir treffen hier immer wieder nette Menschen. Die meisten sind nur auf Durchreise in San Felipe, einige bleiben aber auch ein paar Wochen, sodass wir sogar richtige Freundschaften schließen können.  Mit Ben & Rebecca aus Alaska verstehen wir uns auf Anhieb super und verbringen hier mit ihnen gemeinsam eine wundervolle Zeit.

Da man nie weiß, welche unplanmäßigen Überraschungen das Abenteuer Reisen für einen bereit hält, schadet es nicht, sich ein paar Survival-Grundkenntnisse anzueignen. Unsere Freunde aus Alaska bekommen von Tom einen Privatkurs zum Thema: "Wie kann ich mich ganz einfach befreien, wenn ich mit Kabelbindern gefesselt wurde?" Die Zwei haben die Aktion auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen, Ihr könnt direkt reinspulen ab Minute 3:20 geht es los:

Probiere es mal aus, es ist einfacher als man denkt! Man weiß ja nie, wann man es gebrauchen könnte 😉

Und wenn wir schon mal auf der Baja sind, muss natürlich auch die ein oder andere Offroad-Piste getestet werden. Selbst auf dem Weg zum Supermarkt, nimmt der kleine Tom nimmt immer gerne die Abkürzung durch die Sanddünen:

Zwischendurch muss Tom aber auch arbeiten. Und das nicht nur für sein Online-Business. Auf meine Frage, ob er sich zutrauen würde, mir die Haare zu färben, ist seine Antwort: "Na klar! Ich weiß, wie man Autos lackiert, da wird das auch nicht viel anders sein." Na dann mal fröhliches Färben! Bei dieser Traumkulisse kann ja nichts schiefgehen! 😉

Einmal am Tag steht bei uns Familien-Kuscheln auf dem Programm - für mich die schönsten Momente des Tages. Klein-Buddy scheint es aber auch zu gefallen:

Und hier haben sich zwei in den Schlaf gekuschelt:

Dann nutzen wir doch gleich die Gelegenheit, um uns für heute von Euch zu verabschieden ... Nachdem alle fertig gekuschelt und ausgeschlafen sind, geht es für uns in alter, bzw. neuer Frische weiter. Wir werden San Felipe nach fast 2 Monaten verlassen und uns in neue Abenteuer stürzen. Dazu mehr im nächsten Beitrag!


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

Hier geht es zum vorherigen Beitrag: Illegale Machenschaften direkt vor unseren Augen

Hier geht es zum nächsten Beitrag: 

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