Tag Archives: Wohnmobil

Wohnwagen in Flammen – Es brennt lichterloh

Ein bisschen aufgeregt sind wir schon, als wir am Flughafen unseren Mietwagen abholen und uns dann auf den Weg machen, um unser Wohnmobil abzuholen. Auch wenn es in dem Storage eine 24-Stunden-Überwachung gibt, wissen wir nicht, in welchen Zustand wir unseren Fred vorfinden werden. Ist alles noch da, wo es hingehört? Springt der Motor nach so langer Standzeit überhaupt noch an? Wir werden es gleich erfahren …

Tja, was soll ich sagen? Da steht unser Womo in seiner vollen Pracht wartet auf uns, als wären wir nur mal kurz zum Einkaufen weg gewesen! Auf den ersten Blick schaut alles gut aus, und uns fällt erstmal ein Stein vom Herzen. Aber jetzt kommt die Stunde der Wahrheit! Nachdem Fred aus seinem Winterschlaf geholt und die Batterien wieder angeschlossen wurden, dreht Tom ganz gespannt den Zündschlüssel um. Und Continue reading Wohnwagen in Flammen – Es brennt lichterloh

Und plötzlich wird Tom von den Wassermassen verschlungen

Seit ich Tom kenne (also fast schon 20 Jahre!), ist er im Wildwasser unterwegs. Als einer der Ersten hatte er seinerzeit die Ausbildung zum CIC-geprüften Canyoning-Guide absolviert und hat seitdem Tausende Menschen beim Abseilen durch tosende Wasserfälle begleitet – immer durch seinen gelben Guide-Helm zu erkennen:

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Das absolute Canyoning-Highlight war für mich persönlich der Heiratsantrag, den Tom mir auf Continue reading Und plötzlich wird Tom von den Wassermassen verschlungen

Die große Weihnachtsüberraschung

Diese Weihnachtsüberraschung werden unsere Eltern so schnell nicht vergessen

Kurzfristig haben wir uns in einer Geheimaktion dazu entschlossen, nach Deutschland zu fliegen und meine Eltern zu Weihnachten zu überraschen. Keiner wusste von dieser Aktion. Uns seit Juni 2014 in USA wissend, hat keiner damit gerechnet, dass wir am Heiligabend auf einmal an der Tür klingeln. Als meine Eltern die Tür öffnen steht aber keiner davor, sondern nur kleine US Flaggen bilden einen Wegweiser ums Eck… aber schau selbst… 🙂

Schnee in Las Vegas

Wir erreichen Barstow erst weit nach Mitternacht. Da wir jedoch wissen, wo wir uns hinstellen können, ist das kein großes Problem. Allerdings sind wir ziemlich erstaunt, als wir am nächsten Morgen aufwachen. Es ist nämlich gar nicht mehr Morgen. Offensichtlich hatten wir einiges an Schlaf nachzuholen, denn als wir aus dem Bett herauskriechen, ist es bereits Mittag …

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Aber wir lassen uns nicht stressen, ziehen unsere tägliche Sporteinheit durch …

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… frühstücken (bzw. brunchen) ausgiebig und Continue reading Schnee in Las Vegas

Auf Tuchfühlung mit Vin Diesel in Hollywood

“On th road again” – dieses ganz besondere Gefühl, wenn wir nach längerer Steh-Zeit an einem Ort den Motor wieder anmachen… Zu wissen, dass wir nicht wissen, wo wir die nächste Nacht verbringen werden. Abenteuer pur. Leben pur! Herrlich!
Wobei wir diesmal ausnahmsweise ein festes Tagesziel haben: ====> HOLLYWOOD!
Wir wollen noch einmal in diese phantastische Welt eintauchen, die wir das letzte Mal vor 15 Jahren besucht haben. Werden wir überhaupt etwas wieder erkennen? Es wird sich viel verändert haben, in den letzten Jahren sind viele neue Attraktionen dazu gekommen. Wir sind gespannt!
Unterwegs stellen wir bei Continue reading Auf Tuchfühlung mit Vin Diesel in Hollywood

Jetzt wird´s gruselig – Leichenteile im Vorgarten

Wir haben uns in San Diego schon fast häuslich niedergelassen, wohlwissend, dass wir den Winter hier nicht verbringen wollen. Auch in Kalifornien wird es im Winter ungemütlich, also überlegen wir schon mal verschiedene mögliche Szenarien.
Zur Auswahl stehen folgende Varianten:

  • Mit dem Wohnmobil weiter Richtung Süden fahren und in Mexiko überwintern – so wie wir es im letzten Winter auch gemacht haben
  • Das Wohnmobil einlagern und für ein paar Monate irgendwo in die Karibik fliegen
  • Das Wohnmobil einlagern und für einen Heimatbesuch nach Deutschland fliegen – in der Hoffnung, dort wenigstens einen ordentlichen Winter zu bekommen, um auch mal wieder Wintersport zu genießen …

Die Entscheidung fällt Continue reading Jetzt wird´s gruselig – Leichenteile im Vorgarten

Las Vegas Downtown: bunte Lichter, nackte Haut & skurrile Gestalten

Moment, wir können Las Vegas ja noch gar nicht verlassen! Zuerst müssen wir noch ein bisschen Detektiv spielen. Wir haben nämlich erfahren, dass hier in der Nähe ein Namensvetter von uns lebt. Der Name „Kaules“ ist ja nicht gerade weit verbreitet, daher ist es für uns umso spannender, einen gewissen „Stan Kaules“ aus Henderson zu finden und gemeinsam ein bisschen Ahnenforschung zu betreiben.

Wir schaffen es tatsächlich, ihn ausfindig (und genauso neugierig) zu machen, so dass wir uns kurzfristig zum Essen verabreden:

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Obwohl wir uns alle Mühe geben, um herauszufinden, ob wir in irgendeiner Art und Weise verwandt sein könnten, können wir Continue reading Las Vegas Downtown: bunte Lichter, nackte Haut & skurrile Gestalten

Viva Las Vegas

Es ist kein Geheimnis, dass wir eine ganz besondere Beziehung zu Las Vegas haben. Hier haben wir 2001 geheiratet und seitdem ist es einfach „unsere“ Stadt. In den letzten Jahren haben wir jede Gelegenheit genutzt, um einen Abstecher nach „Sin City“ zu machen – und es fühlte sich jedes Mal an wie „nach Hause kommen“. So auch heute. Und doch ist es diesmal anders als sonst … Bisher sind wir nämlich immer mit dem Flugzeug hier gelandet  oder mit dem Mietwagen reingefahren. Heute fahren wir zum ersten Mal mit unserem eigenen Wohnmobil auf das berühmteste Willkommensschild der Welt zu, und freuen uns wie die kleinen Kinder, als die Glitzermetropole immer näher kommt, während Elvis im Radio „Viva Las Vegas“ zum Besten gibt:

Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen Continue reading Viva Las Vegas

Death Valley (5) – Golfspielen mit dem Teufel, 85 Meter unter dem Meer

Was muss das für ein Gefühl sein, mit dem Wohnmobil fast 90 Meter unter dem Meeresspiegel zu stehen? Wir wollen es herausfinden und machen uns auf dem Weg zum Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas:

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Zum Glück müssen wir hier weder nasse Füße noch ein nasses Wohnmobil befürchten. Badwater ist eine ausgetrocknete Senke im Death Valley Nationalpark – ein Überbleibsel des prähistorischen Sees Lake Manly, der seinerzeit 150 km lang und 180 Meter tief war. Als der See austrocknete, blieben immense Salzflächen auf der Oberfläche zurück, die das Wasser aus einer nahe liegenden Quelle ungenießbar machten. So kam auch der Name “Badwater” (= schlechtes Wasser) zustande.

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Das Hinweisschild “Sea Level” (= Null Meter N.N.), welches weit über unseren Köpfen an einem Felsen angebracht ist, Continue reading Death Valley (5) – Golfspielen mit dem Teufel, 85 Meter unter dem Meer

Death Valley (4) – Déjà-vu in der Wüste

Die “Mesquite Flats Sand Dunes” sind der Inbegriff dessen, was man sich vorstellt, wenn man das Wort “Wüste” hört. Man fühlt sich plötzlich in eine andere Welt versetzt, wenn man vor dieser beeindruckenden Landschaft steht: Sanddünen aus feinstem Quarzsand soweit das Auge reicht.

Man kann eigentlich gar nicht dran vorbeifahren, denn man sieht die Dünen schon von Weitem. Bereits der Weg dorthin lohnt sich, man wird mit Bildern wie diesen eingestimmt auf das, was noch kommt:

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Dieses atemberaubend schöne Dünengebiet, welches sich über eine Gesamtfläche von etwa 36 km² erstreckt, hat für uns eine besondere Bedeutung. Im September 2001, als wir in Las Vegas geheiratet haben, waren die Mesquite Flats Sand Dunes ein Teil unserer Hochzeitsreise:

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Und heute, 14 Jahre später (!), stehen wir wieder an derselben Stelle und erleben quasi ein Déjà-vu:

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Es gibt keine ausgewiesenen Wege o.ä. – würde hier auch keinen Sinn machen, da der Wüstensand eh ständig in Bewegung ist. Also einfach loslaufen und den höchsten Grat (die 35 Meter hohe “Star Dune”anpeilen 😉 Das heißt, sofern es die Hitze zulässt. Die meisten Besucher aber kommen nicht weit, weil es so heiß ist, dass man das Gefühl hat, dass das gesamte Wasser im Körper verdunstet und man auf der Stelle einfach als Skelett zusammenbricht. Also begnügen auch wir uns damit, lediglich ein paar schöne Fotos zu machen und verzichten bewusst auf eine längere Wanderung.

Man könnte meinen, dass durch den natürlichen Lebenserhaltungstrieb die Hitze-Warnschilder vor den Dünen eigentlich überflüssig sind… Aber Pustekuchen! Angeblich werden hier immer noch Leichen von Menschen gefunden, die die Hitze unterschätzt haben …

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Dabei ist es gar nicht so schwer, hier zu überleben. Man muss sich einfach nur an die Gegebenheiten anpassen, wie z.B. diese Sidewinder (eine Klapperschlangen-Art):

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Aber wie können solche phantastischen Sandformationen überhaupt entstehen? Damit sich Dünen wie diese bilden können, werden drei Dinge benötigt:
1.) ausreichend Sand
2.) einen starken Wind, der den Sand permanent zur Düne transportiert und
3.) einen windgeschützten Bereich, an dem sich der Sand dann sammeln und ablagern kann. Bei den Mesquite Flats Sand Dunes spenden die Tucki Mountains im Süden den nötigen Windschatten:

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Wir lassen es uns natürlich auch nicht nehmen, unseren Fred vor dieser phantastischen Kulisse zu fotografieren:

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Jetzt geht es weiter Richtung Süden, zum Furnace Creek Campground. Auf der Fahrt wird es jedenfalls nicht langweilig, der Park bietet uns auch auf diesem Streckenabschnitt ein paar wunderschöne Foto-Motive:

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Und dann erreichen wir den Punkt, bei dem wir uns exakt auf Null Meter N.N. befinden:

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Morgen werden wir diesen Punkt nochmal deutlich unterschreiten und weit unter den Meeresspiegel kommen, und zwar ohne dabei nasse Füße zu bekommen 😉 Es wird zumindest kein langweiliger Tag werden – wir müssen nämlich noch die letzten Hausaufgaben machen, um unser begehrtes Junior-Ranger-Abzeichen zu bekommen.

Für heute gibt es nur noch eine Aufgabe für uns: einen schönen, ruhigen Stellplatz auf dem Furnace Creek Campground zu finden, wo wir die Nacht verbringen können. Das fällt uns nicht besonders schwer, da außer uns kaum noch jemand hier ist – wir haben freie Auswahl …

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… und entscheiden uns spontan für diese Traumkulisse:

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Hier nochmal unsere heutige Strecke zusammengefasst:


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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