Unbeschreibliche Gastfreundschaft - Mitten im grünen Herzen von San Diego

Die Wiedersehensfreude ist auf beiden Seiten groß, als Adisa uns winkend vor ihrem Haus empfängt. Auch ihr Freund Dima ist sehr nett – wir sind uns auf Anhieb sympathisch.

Es ist genau wie sie gesagt hat – auf der Grünfläche direkt neben ihrem Haus passt unser Fred perfekt rein:

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Wir erleben hier erneut eine unfassbare Gastfreundschaft und sind einmal mehr überwältigt  von der Herzlichkeit, mit der wir empfangen werden. Kaum haben wir uns hingestellt, kommt Dima auch schon mit einem Verlängerungskabel an: „Ihr braucht ja schließlich Strom“, sagt er, während er am Kabel zieht und prüft, ob es auch lang genug ist. Noch bevor wir etwas erwidern können, nimmt er uns den Wind aus den Segeln: „Euer Stromgenerator macht zu viel Lärm, da steigen uns die Nachbarn auf´s Dach“, scherzt er.  Ok, dann bleibt der Generator eben aus 😉

Das war aber noch nicht alles! Wir bekommen ganz nebenbei einen eigenen Haustürschlüssel, mit den Worten: „Wir sind ja auch nicht immer da und wenn Ihr unser Bad oder Küche mitbenutzen möchtet, könnt ihr so jederzeit rein.“

Dieses Selbstverständnis, mit der die Beiden ihr Heim mit uns teilen, haut uns förmlich um. Wir haben uns gerade erst kennen gelernt, und dennoch vertrauen sie uns blind – das ehrt uns sehr.

Aber das war noch nicht alles! Dima drückt uns auch noch einen Autoschlüssel in die Hand! „Krasse Story, das mit eurem geklauten Motorrad“, sagt er. „Wir haben eh zwei Autos, und wenn ihr mal einkaufen müsst oder einfach mal irgendwo hinfahren wollt, braucht ihr uns nicht jedes Mal zu fragen. Nehmt einfach den Wagen, wenn ihr ihn braucht.“

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So, jetzt sind wir vollständig baff… Das können wir doch nicht annehmen!

„Adisa erzählt seit dem letzten Wochenende ununterbrochen von euch“, sagt Dima schmunzelnd. „Vielleicht könnt ihr uns ja bei Gelegenheit mal genauer erklären, wie das so mit dem Online-Business funktioniert?“

Cool, so haben wir auch die Möglichkeit, uns erkenntlich zu zeigen und kommen uns nicht vor wie Schmarotzer! Kostenloses Privat-Coaching gegen Womo-Stellplatz und Auto-Mitbenutzung 😉

Wir bekommen von den Beiden natürlich auch ein paar Sigtseeing –Tipps mit auf den Weg. So heißt es zum Beispiel: „Der Balboa Park ist ein Muss! Das ist die größte öffentliche Grünanlage in San Diego. Und wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr direkt auch einen Abstecher in den weltberühmten San Diego Zoo machen.“ Machen wir doch glatt! 🙂

(Die "Höhe über Meeresspiegel" kann ausgeblendet werden, indem man auf den gleichnamigen Schriftzug mit dem blauen Hintergrund klickt)

Der Balboa Park ist schon gigantisch – auf einer Fläche von fast 5 km² findet man neben wunderschönen Grünanlagen auch unzählige Museen und andere kulturelle Einrichtungen und Attraktionen. Wir gehen erstmal zum Info-Center, um einen ersten Überblick über alle Sehenswürdigkeiten zu bekommen.

Wir befinden uns im „kulturellen Herzen“ von San Diego und merken sehr schnell, dass es bei der Vielfalt an Angeboten gar nicht möglich ist, alles an einem Tag zu schaffen. Hier ein kleiner Auszug mit entsprechender Verlinkung - nur, um ein paar Highlights zu erwähnen:

Der Eintritt pro Museum kostet zwischen $ 10,- und $ 30,-. Wir haben freie Auswahl, weil wir Freikarten für alle Attraktionen erhalten – Dank der Tipps aus unserem Urlaubs-Schnäppchen-Report 🙂

Das Wetter ist jedoch so schön, dass wir heute irgendwie gar keine Lust auf Kultur haben. Wir beschließen, heute einfach mal gemütlich durch den Park zu schlendern und  für die Museen & Co. einfach an einem anderen Tag wieder zu kommen.

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Bei diesem fast 100 Jahre alten Baum komme ich ein bisschen ins Träumen – was er wohl alles zu erzählen hätte, wenn er reden könnte…?

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Da wir uns heute für einen „Outdoor-Tag “ entschieden haben, wollen wir bei der Gelegenheit auch dem San Diego Zoo einen Besuch abstatten – er liegt direkt neben dem Balboa Park:

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Der Eintritt kostet US$ 48,- pro Person. Wir werden selbstverständlich eingeladen und erhalten kostenlosen Eintritt – die Tipps aus unserem Urlaubs-Schnäppchen-Report  funktioniert einfach immer und überall 🙂

Auch hier werden wir nicht alles an einem Tag schaffen, dafür ist der Zoo zu groß:

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Wir schauen uns einfach mal um, und wenn es uns gefällt, kommen wir an einem anderen Tag nochmal her.

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Es ist alles sehr liebevoll angelegt und man hat sich große Mühe gegeben, den natürlichen Lebensraum der Tiere nachzubilden. Und dennoch ist es nicht dasselbe. Wir sehen die Tiere einfach lieber in ihrer natürlichen Umgebung. Oder wir schauen uns im Zoo die Plastik-Variante an, haha:

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Es wird recht schnell dunkel (wo ist nur der Tag geblieben?)…

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… also beeilen wir uns, um noch schnell die zooeigene Gondel zu erwischen, die uns auf kürzestem Wege wieder zum Ausgang bringt – inklusive atemberaubender Ansicht auf das Lichtermeer von San Diego:

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Hach, wie schön, endlich wieder zu sitzen! Ich fühle mich irgendwie wie nach einem Shopping-Marathon - Man merkt erst, wenn man zur Ruhe kommt, wie viel man eigentlich den ganzen Tag gelaufen ist.

Eines ist sicher – heute Nacht werden wir gut schlafen können 😉

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Im nächsten Beitrag erfährst Du, wie ein spontaner Besuch aus Deutschland unseren Alltag aufmischt und was es mit dem Aufmixen… äh… Mischen auf sich hat 🙂


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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