Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Wie wir all das, was wir für die Dauer unseres Heimaturlabs geplant haben, schaffen wollen, ist mir ein Rätsel… Aber irgendwie bekommen wir doch alles unter einen Hut und finden sogar auch die Zeit für ein paar entspannte Spaziergänge im wunderschönen Bayerischen Wald:

Den Besuch bei Freunden in München nutze ich, um einen Termin bei meinem Frisör zu machen. Der entspannte Besuch beim Frisör meines Vertrauens ist eines der Dinge, die ich während unserer Reise immer wieder vermisse. Natürlich macht Tom einen tollen Job als Privatfrisör wenn wir auf Reisen sind, aber die Atmosphäre im vertrauten Frisörsalon ist einfach eine andere …

Ich erlaube mir auch einen Scherz mit meinen Freunden, indem ich vorgebe, dass ich jetzt eine Kurzhaarfrisur habe (was mir natürlich keiner abnimmt ;)):

Das Ergebnis sieht am Ende so aus (ich kann mich einfach nicht von der Länge trennen):

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Was viele über uns nicht wissen: neben unserem Online-Business haben wir seit vielen Jahren auch eine Outdoor-Company („Outdoor-Freaks“), mit der wir unzählige adrenalinreiche Events wie Canyoning-Touren, Wildwasser-Schwimmen, Fallschirm-Sprünge, Speed-Riding, Airboard-Events, House-Running, Kletter-Kurse, Firmen-Veranstaltungen u.v.m. durchgeführt haben. Die Sportmesse ISPO ist daher seit Jahren immer Pflichtprogramm bei uns gewesen. Daher nutzen wir während unseres Heimaturlaubs auch die Gelegenheit, auf die ISPO zu gehen und zu schauen, was der Sportmarkt so Neues zu bieten hat. Natürlich treffen wir hier viele alte Freunde, Bekannte und Geschäftspartner und genießen es dabei, in gemeinsamen Erinnerungen zu schwelgen…

Neben einem VIP-Parkplatz bekommen wir auch kostenlosen Eintritt zu allen Bereichen. Wie bei allen Messen weltweit. Wie das (auch für Dich) funktioniert, verraten wir in unserem geheimen Urlaubs-Schnäppchen-Report.

Leider erreicht uns in dieser Zeit auch eine traurige Nachricht. Ulli Wambach, mein Idol der Lüfte, der Mann, bei dem ich das Fallschirmspringen gelernt habe, ist durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen 🙁

Tom hat es in seinem Nachruf sehr schön auf den Punkt gebracht:

Ulli

Der Tod gehört leider nun mal zum Leben dazu, früher oder später wird jeder von uns diese schöne Erde verlassen müssen. Diese Tatsache wird von uns oft verdrängt (wer beschäftigt sich schon gerne mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit?), was wiederum dazu führt, dass wir unser Leben als Selbstverständlichkeit ansehen und uns dessen gar nicht bewusst sind, was für ein wertvolles Geschenk wir mit jedem neuen Tag erhalten …

Der Winter zeigt sich uns von seiner schönsten Seite. Den Schnee, den wir schon so lange nicht mehr gesehen haben, haben wir plötzlich im Überfluss. Was für ein Winter-Wonderland! So oft wir können, gehen wir raus, machen ausgedehnte Spaziergänge und genießen diese besondere Stimmung.

Vom Schnee angelockt wird der kleine Tom zwischendurch selber wieder zum Kind und hat das Bedürfnis, mal wieder etwas völlig Sinnbefreites zu tun:

Da er im Herzen immer noch Soldat (und zudem auch aktiver Reservist) ist, nutzt Tom während unseres Heimaturlaubs die Gelegenheit, um an einer mehrtägigen militärischen Übung in den Bergen teilzunehmen:

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Ich selber nutze die Zeit, um Freunde in der Nähe der Kaserne zu besuchen und gönne mir zwischendurch einen Wellness-Tag in der Therme:

Im Anschluss verbringen wir noch eine wundervolle Zeit bei unseren lieben Freunden Laura und Hans:

Auch die nächsten Wochen sind wir eigentlich permanent unterwegs.

Wir verbringen ein paar wundervolle Stunden in der Pähler Schlucht und genießen die teilweise sehr abenteuerlichen Pfade durch den wilden Wald. Die eingefrorenen Wasserfälle sind eine ganz besondere Attraktion und während wir uns für´s Foto darunter stellen, bin ich froh, dass sich in der Zeit keiner der riesigen Eiszapfen löst – das hätte unter Umständen mehr als einen blauen Fleck gegeben…

Wir bleiben noch ein bisschen in München, da wir hier auch die Reise & Freizeitmesse F.re.e besuchen wollen:

Wir treffen uns mit unserer lieben Freundin Wendy …

… albern herum mit unseren alten Freunden Peter & Marion, hauen uns die Bäuche voll und schwelgen gemeinsam in alten Erinnerungen:

So schön Errungenschaften wie Skype & co. sind – es ist doch etwas anderes, wenn man die Menschen, die einem etwas bedeuten, persönlich trifft. Die Wärme einer Umarmung kann nun mal kein Messenger-Dienst ersetzen …

Wir verbinden wie immer das Angenehme mit dem Nützlichen und während wir unseren alten Freund Klaus besuchen …

… macht Tom noch ein Interview für seinen Podcast – eines der ganz seltenen Face-to-Face-Interviews:

Wer mag und sich für Affiliate-Marketing interessiert, kann sich das Interview mit Tibor Bauer gleich hier anhören:

Natürlich nutzen wir den Heimaturlaub auch für einen Arzt-Checkup. Ich habe besonders beim Zahnarzt einen Mords-Spaß, weil bei Tom gebohrt werden muss und er durch die Betäubung ziemlich auffällig lispelt. Jaja, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen … Am Ende muss er aber selber über seinen eigenen Sprachfehler lachen 😉

Es sieht alles sehr entspannt aus, aber da Tom nächsten Monat noch einen Auftritt auf den Affilidays in Köln hat und wir – kurz vor unserem Rückflug nach Vegas – noch ein eigenes (3-tägiges!) Podcast-Seminar veranstalten, haben wir noch einen Haufen Arbeit vor uns. Die größte Herausforderung hierbei ist für uns, so kurzfristig einen Seminarraum zu finden, der unseren Ansprüchen genügt. So sind wir mega-happy, als wir nach langer Suche endlich die passende Location gefunden haben:

Jetzt können wir auch mal ganz entspannt den Winter genießen. Denn wer weiß, wann wir das nächste Mal Schnee zu Gesicht bekommen werden …

Die Arbeit geht derweil natürlich weiter. Tom zeichnet weitere Interviews auf, und wird selber für einige Formate interviewt. Wie z.B. hier im Sidepreneur-Podcast, wo er eine Schritt für Schritt Anleitung für eine erfolgreiche Podcast-Launch-Strategie verrät:
https://sidepreneur.de/podcast-launch-strategie/

Ich bringe unseren Reiseblog auf Vordermann, und ganz nebenbei läuft die Planung für unser Seminar auf Hochtouren. Wenn ich ehrlich bin, kommen bei mir zwischenzeitlich schon einige Zweifel auf, ob wir wirklich alles schaffen werden, was wir uns vor dem Abflug noch vorgenommen haben. Das verraten wir Euch im nächsten Beitrag.


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

Hier geht es zum vorherigen Beitrag: Heimaturlaub in Deutschland – Das große Wiedersehen

Hier geht es zum nächsten Beitrag: Ich will ein Kind von Dir!

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4 thoughts on “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen”

  1. Hallo Enida,
    Hallo Tom,
    wir lesen mit viel Spaß und noch mehr “Wehmut” Eure Seite…
    wir sind seit Mitte Januar von Buenos Aires kommend, wieder in Deutschland-in Franken angekommen.
    Wir waren von Alaska bis Argentinien- 13 Monate- “unterwegs”..
    viele Monate in den Staaten um dann durch das Canadische B.C. über Whitehorse nach Dawson City und weiter nach Anchorage zu fahren….dabei haben wir unser Herz in Alaska verloren am -Yukon……….haben unser Wohnmobil in Californien nicht verkauft sondern in einem Storage untergebracht ! Daher ist unser Ziel im nächsten Jahr wieder über BC nach Dawson City und in die Goldfelder am Yukon zu kommen…..Wir sind 65 und 68 Jahre alt- also noch ganz frisch !!!
    Wir freuen uns auf Eure nächsten Berichte…
    Linda & Rudi

    1. Hallo Ihr Lieben,

      das ist ja toll, da habt Ihr uns einiges voraus! Wir reisen ja im Schneckentempo, daher wird es bei uns noch etwas dauern, bis wir irgendwann mal Südamerika erreicht haben. Kanada samt Yukon steht uns auch noch bevor. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege, wenn Ihr nächstes Jahr wieder unterwegs seid. Würden uns sehr freuen, einen gemütlichen Lagerfeuer-Abend mit Euch zu verbringen! Bis dahin bleibt gesund und genießt die Zeit im schönen Franken!

      Liebe Grüße (derzeit aus Salt Lake City),
      Enida & Tom 🙂

      1. Danke ihr Beiden,

        ja, das wäre toll…unsere Sehnsucht ist schon sehr, sehr groß…
        passt auf Euch auf- und vielleicht bis auf ein Wiedersehen-vielleicht in B.C. oder am Yukon ?

        LG
        Linda & Rudi

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