alte Schätzchen und teures Blech

Am nächsten Morgen lassen wir Fred am Walmart-Parkplatz stehen und fahren mit dem Motorrad rüber zu Graceland. Wir parken direkt vor der Villa:

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Gegenüber ist zwar der „offizielle“ Parkplatz, aber warum $ 15,- bezahlen, wenn man hier auch kostenlos parken kann?

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Als nächstes gehen wir ins Elvis Presley Automobil-Museum. Elvis hatte ja viele motorisierte Spielzeuge und hier kann man sie alle bewundern.

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Diesen Mercedes 280SL Roadster hatte Elvis 1970 als Geschenk für Priscilla gekauft:

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Und hier noch ein paar alte Schätzchen aus seiner Sammlung:

1966er Rolls Royce Silver Cloud:

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1960er Rolls Royce Silver Cloud:

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1975er Ferrari Dino:

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1956er Cadillac Eldorado:

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1960er Willys Jeep:

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1971er Stutz Blackhawk:

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1955er Cadillac Fleetwood (den er später seiner Mutter schenkte):

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1969er Mercedes Benz 600 Limousine:

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1962er Lincoln Continental:

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1973er Stutz Blackhawk – mit diesem Auto ist Elvis an seinem Todestag das letzte Mal durch das Graceland-Tor gefahren:

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Den ganzen Kleinkram (Motorräder, Traktor, Go-Kart, Snowmobil, Super-Trikes etc. klammere ich hier mal aus, das würde sonst den Rahmen sprengen)

Das Auto-Museum ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Mittendrin gibt es eine große Kinoleinwand, in der in einer Dauerschleife diverse Elvis-Filmszenen gezeigt werden.


Wir stöbern noch ein wenig im Souvenir-Shop und entdecken diese Elvis-Brillen – einfach nur Porno:

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Elvis und Las Vegas – eine Geschichte für sich. Alleine darüber gibt es eine komplette Ausstellung:

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Elvis trat zum ersten Mal 1956 in Las Vegas auf, mit gerade mal 21 Jahren. Den echten Durchbruch hatte er damals aber nicht gehabt. Erst 13 Jahre später, 1969, ist er in Las Vegas wieder auf die Bühne gekommen und hat hier mal so richtig abgeräumt 🙂 Sein Auftritt war so erfolgreich, dass er direkt für weitere fünf Jahre verpflichtet wurde. Den Vertrag hat man mal eben auf einer Tischdecke unterzeichnet, die hier im Original ausgestellt ist:

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Hier einige seiner Bühnenoutfits, die er bei seinen Auftritten In Las Vegas getragen hatte:


Hier eine Übersicht der Einnahmen und Ausgaben seiner Auftritte im Las Vegas Hilton Hotel vom 19. August bis 2. September 1974. Von den eingenommenen $ 300.000,- hat Elvis „nur“ $ 130.000,- bekommen – nicht schlecht für 2 Wochen Arbeit 😉

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1963 nahm Elvis hier seinen berühmten Film „Viva Las Vegas“ auf. Das gleichnamige Lied begleitete uns auch im September 2001, als wir in den Flieger nach Las Vegas stiegen, um dort zu heiraten 🙂 Elvis hat seine Priscilla übrigens auch in Las Vegas geheiratet.

Als nächstes besuchen wir „Sincerely Elvis“:

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Hier werden die Besucher nach Tupelo entführt (siehe auch https://weltreise247.com/elvis-lebt/). Auch wenn wir gestern persönlich vor Ort waren, schauen wir uns die Tupelo-Ausstellung gerne noch mal an. Ein Film erzählt die Geschichte mit den wichtigsten Fakten…

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…dazu gibt es viele Bilder und Erinnerungsstücke aus der Zeit:


Auch hier findet man das berühmte Bild vom 26. September 1956, als Elvis nach Tupelo zurückkehrte um auf derselben Bühne zu performen, auf der er damals als 10-jähriger stand und den 5. Platz gemacht hat.

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22.000 Fans sind damals zu dem Auftritt gekommen – weit mehr, als die Einwohnerzahl von Tupelo 😉

Auf dem Weg zur „Elvis`Hawaii“-Ausstellung kommen wir an den zwei Privatflugzeugen von Elvis vorbei:

Die „Lisa Marie“ und „The Hound Dog II“


Der Name “The Hound Dog” ist natürlich inspiriert von seinem Hit “You Ain`t Nothing But A Hound Dog”

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Unsere letzte Station (abgesehen von den unzähligen Souvenir-Shops) ist die Ausstellung „Elvis`Hawaii“

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Seit Elvis 1957 das erste Mal Hawaii besucht hat, kam er regelmäßig hierher – um Filme zu drehen, Konzerte zu geben oder einfach privat Urlaub zu machen. Auch an meinem Geburtstag (17.11.) gab er ein Konzert - vor ausverkauftem Haus in Honolulu 😉


Diese Jacke warf Elvis nach einem Konzert ins Publikum. Ein Fan hat sie gefangen und bis zu seinem Tod 1995 aufbewahrt. Danach kam die Jacke hierher ins Elvis-Museum:

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Blue Hawaii – der Film, der mich inspiriert hat, meine Hochzeitsreise nach Hawaii zu machen:

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Hier noch ein ganz ausgefallenes Erinnerungsstück:

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Wer nicht wie wir im Wohnmobil auf einem Walmart-Parkplatz übernachten möchte, kann dies stilgemäß im Heartbreak Hotel tun:

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Nach zwei wundervollen Tagen mit Elvis ist es nun Zeit, Memphis „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Wir packen zusammen und machen uns wieder auf den Weg.

Unser nächstes Ziel ist der Hot Springs Nationalpark in Arkansas. Somit haben wir einen weiteren US-Bundesstaat in unserer Sammlung:

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Woran ich mich erst noch gewöhnen muss: während „Kansas“ wie „Kännses“ ausgesprochen wird, spricht man „Arkansas“ dagegen wie „Aahrkensoh“ aus (was durch die französischen Aussprache des Wortes durch die Quapaw-Indianer kommt, das sinngemäß „Land der flussabwärts lebenden Menschen“ bedeutet).

Wir schaffen es heute nicht mehr ganz bis Hot Springs. Nach 260km machen wir Schluß für heute und übernachten auf einem Parkplatz in Little Rock:

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>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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