Tag 8 => Corcovado Nationalpark

Donnerstag, 25.04.2013

Heute machen wir einen Ausflug in den "Parque Nacional Corcovado" - laut National Geographic Magazine der biologisch artenreichste Platz der Erde. Mit dem Auto können wir bis nach Carate fahren, danach geht es nur noch zu Fuß weiter. Carate liegt 45 km südlich von Puerto Jiménez:

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Die Strecke ist sehr holprig und die Knochen werden ordentlich durchgerüttelt. An die Wasserhindernisse haben wir uns schon fast gewöhnt, es macht sogar richtig Spaß 😉

Nach einer langen Fahrt durch eine beeindruckende Landschaft sind wir in Carate angekommen.

 

Den Parkeingang (La Leona Ranger Station) finden wir dort leider nicht und fahren erstmal weiter. Die Straße wird immer holpriger und steiler und mit dem Auto kaum passierbar. Wir fahren durch den Rio Carate und landen irgendwann bei der "Luna Lodge", einer sehr abgelegenen Bungalow-Unterkunft. Dort sagte man uns, dass die Ranger Station nicht mit dem Auto sondern nur durch einen Fußmarsch von Carate aus erreichbar ist. Wir fahren wieder zurück und stellen das Auto am kleinen Flugplatz in Carate ab.

 

Das Auto sollte unbedingt am Flugplatz abgestellt werden, auch wenn die Weiterfahrt über den verlockend breiten Strand einladend wirkt. Wenn die Flut kommt, ist der komplette Strand einfach verschwunden. Die Wanderung zur Ranger Station am menschenleeren Strand offenbart mal wieder eine atemberaubend schöne Kulisse:

Für die Strecke von 3,5 km haben wir etwa eine Stunde gebraucht - Es hat sich ganz schön gezogen und schmerzhafte Spuren an den Füßen hinterlassen 😉

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In der Ranger Station selber halten wir uns nicht lange auf, obwohl es dort viel zu sehen gibt:

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Wir erkundigen uns über die möglichen Wanderrouten und entscheiden uns spontan für den "Rio Madrigal Trail". Voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg in den wunderschönen tropischen Regenwald, wo ich noch einmal die Gelegenheit bekomme, einen wunderschönen Blauen Morpho sehen zu dürfen.

 

Auf dem Weg zurück zum Auto haben wir uns dazu entschieden, den vorgegebenen Weg zu verlassen und auf eigene Faust den unberührten Regenwald zu erkunden. Mit einer Machete bewaffnet haben wir uns den Weg geebnet und wurden mal wieder mit atemberaubenden Bildern belohnt...

 

 

 

 

 

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