Abgestürzt aus 100 Metern

Nachdem wir gestern alles vorbereitet haben, können wir heute planmäßig losfahren. Jipeeeeeehhhh!!!

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Endlich sind wir wieder unterwegs! Aber... Wir kommen nicht weit…

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Wenn wir schon mal in Tampa sind, dann wollen wir „Busch Gardens“ auch noch einen Besuch abstatten. Wir waren 2009 das letzte Mal hier =>Busch Gardens 2009, aber seitdem sind einige neue Attraktionen dazu gekommen, die erkundet werden wollen 🙂 Der Freifall-Tower „Falcon Fury“ hat erst vor wenigen Wochen aufgemacht und ist in seiner Art einzigartig. Da müssen wir doch hin! Und es ist zudem ein guter Test für die Dachgepäckträger 😉

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Der Parkplatz kostet hier $ 17,- egal ob für Motorrad, Pkw oder Wohnmobil. Hmmmm... Habe die Logik dahinter noch nicht verstanden… Für den Parkeintritt muss man $ 95,-  pro Person bezahlen.

Heute ist der Park sogar nachts geöffnet, dann werden die Gäste nämlich von Zombies gejagt. Howl O Scream – alles bereitet sich hier auf Halloween vor… Wir bevorzugen den Besuch tagsüber 😉

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Wir werden erstmal von einer Horde Alligatoren begrüßt, an die wir uns hier in Florida schon gewöhnt haben:

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Eine der neueren Attraktionen ist Cheetah Hunt, eine Induktions-Achterbahn, die das Jagdverhalten der Geparde nachstellt und dabei Geschwindigkeiten von 100km/h erreicht. Schon der Anblick von weitem bereitet mir eine Gänsehaut: an dem steilen Stück links auf dem Foto wird man HOCHgeschossen:

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Tom freut sich schon auf den Geschwindigkeitsrausch und die Heartline-Roll: Hier werden die Fahrgäste einmal komplett um die Herzlinie gedreht, wobei kurzzeitig negative g-Kräfte auftreten, die einem das Gefühl geben, man würde kopfüber aus dem Sitz fallen.

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Und tatsächlich erwische ich ihn auf dem Bild – natürlich sitzt er in der ersten Reihe:

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Und da wird er hochgeschossen:

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Aus Toms Perspektive schaut es natürlich viel beeindruckender aus:

Ich will mir noch mal überlegen, ob ich mir das wirklich antun möchte… Tom meint zwar, dass ich diese Achterbahn lieben werde, aber ich bin noch nicht so ganz überzeugt.

Jetzt geht`s erstmal weiter geht’s zur Montu-Achterbahn. Als wir das letzte Mal hier waren, ist Tom die Montu mehrmals hintereinander gefahren. Dadurch, dass bei den enormen Kräften die hier auftreten, die Füße frei hängen, sackt das Blut natürlich in die Beine ab. Nach der vierten Fahrt hintereinander hat Toms Kreislauf schlapp gemacht und er musste sich erstmal hinlegen… So sah das dann vor fünf Jahren aus: Bush Gardens 2009
Heute gibt’s also nur eine Montu-Fahrt – aber die hat es in sich:

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Da hat jemand offensichtlich Spaß:

Und natürlich überall Kürbisse. Kürbisse. Kürbisse.
Soweit das Auge reicht…

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Wir laufen schnurstracks zur nächsten Attraktion…

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Ähm, die meinte ich eigentlich nicht… Sondern den „wütenden Falken“ im Sturzflug:

Richtig! Falcon`s Fury:

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Dieses Ungeheuer (der höchste Freifallturm Nordamerikas) ist der absolute Wahnsinn, alleine vom Zuschauen wird mir ganz anders… Tom mag das ja vom Speedflying gewohnt sein, aber mein Ding ist es nicht, aus 102 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von 90km/h senkrecht nach unten zu stürzen. Zu allem Übel hat man – ganz dem Falken nachempfunden – noch eine Gemeinheit eingebaut: Ganz oben angekommen, schwenken die Mitfahrer in der Luft um 90 Grad, so dass sie mit dem Gesicht nach unten hängen. Und dann stürzen sie mit 3,5 G-Kräften in die Tiefe…

Tom schaut ein paar Mal zu (ich höre dabei hin und wieder ein
anerkennendes „ach du Scheiße“ aus seiner Richtung) und dann ist er nicht mehr aufzuhalten… Hier die Vorher-Nachher-Bilder:

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Gleich geht`s abwärts...

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...und schon ist alles vorbei:

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So sehr er auch grinst, als er aussteigt, kann er das Zittern seiner Hände nicht verbergen. Warum? Schaut selber:

Dann gibt’s erst mal ein paar Minuten Ruhe, so dass wir uns auch mal ein wenig umschauen können.

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Aber nicht lange, Tom hat Hummeln im Hintern und die Sheikra wartet ja noch 😉

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Noch so eine verrückte Konstruktion, bei der man auch noch nass wird 😉 Zumindest hat man von da oben einen tollen Ausblick – bevor es auch hier im Sturzflug abwärts geht:

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Da grinst er wieder 😉

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Und zum Schluss geht`s ins Wasser:

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Ein paar Drehungen und Schrauben gehen noch 😉 Also ab zur Kumba (was in der afrikanischen Kongo-Sprache so viel wie „Gebrüll“ bedeutet)

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Auch diesen Coaster kennen wir noch von unserem letzten Besuch (Busch Gardens 2009), hier geht`s richtig gut ab in alle Richtungen: etliche Loopings und Korkenzieher, man fährt zweimal über Kopf (Cobra Roll), erlebt eine Zero-g-Roll (wobei der Körper schwerelos ist), u.v.m.

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Und jetzt könnt Ihr mitfahren:

Danach gibt`s eine willkommene Abkühlung: Congo River Rapids. Und wie gehabt (siehe Kali River Rapids in Disney´s Animal Kingdom) – ich werde schon wieder nass bis auf die Unterhose 😉

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Und dann muss ich Tom auf die SandSerpent begleiten, er sagt, das sei für ihn die schlimmste Achterbahn und da geht er nicht alleine drauf 😉 Warum? Durch die abrupten Richtungswechsel und das Gefühl, jeden Moment einfach runterzufallen ist diese Achterbahn Zitat Tom: „unergonomisch, brutal und rücksichtslos!“ (Zitat Ende)

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Na dann wollen wir mal:

Und ich wundere mich immer wieder, mit wie viel Hingabe die Amerikaner ihrem Halloween-Horror frönen:

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Wir sind nach diesem aufregenden Tag fix und alle und freuen uns jetzt auf ein leckeres Abendessen im klimatisierten Wohnmobil (es ist wirklich unausstehlich heiß heute…).

Nach dem Essen machen wir uns wieder auf den Weg und fahren weiter Richtung Norden. Nach knapp 80 km haben wir die Stadt Brooksville erreicht.

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Hier fahren wir einen Walmart-Parkplatz an und richten unser Nachtlager ein. Wir gehen (für unsere Verhältnisse) sehr früh ins Bett, da wir morgen noch einiges vorhaben…

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2 thoughts on “Abgestürzt aus 100 Metern”

  1. Hallo ihr zwei, icg finde es toll, was ihr macht. Raus und die Welt entdecken.
    Ich habe drei Jahre in Deep South Texas gelebt und wir haben von dort aus viele Reisen unternommen. So kommt mir manches bekannt vor.
    Ich liebe Bush Gardens.
    Viele Grüße von Karen

    1. Liebe Karen,
      es freut uns sehr, dass Du unsere Reise mitverfolgst 🙂 Texas liegt auch auf unserer Route, also wenn Du ein paar Tipps hast, was wir auf keinen Fall verpassen sollten - immer her damit! Lebst Du jetzt wieder in Deutschalnd oder wohin hat es Dich nach Texas verschlagen?
      Liebe Grüße (derzeit aus Alabama)
      Enida & Tom

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