Über Wasser gehen 2.0 - Und plötzlich werden wir in den Himmel geschossen!

Die Fahrt über die Küstenstraße nach San José del Cabo ist nicht nur landschaftlich ein Genuss. Zu unserer Freude bekommen wir unterwegs erneut eine Darbietung der unkonventionellen mexikanischen Transportmöglichkeiten:

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Unterwegs bekommen wir auch andere Kuriositäten (wie z.B. das „Dinner in the sky“) zu sehen. Eine einfache wie geniale Geschäftsidee – man hebe eine Plattform mit einem Kran in die Höhe und serviere den Menschen dort ihr Abendessen:

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Bereits bei der Ankunft in San José del Cabo haben wir das Gefühl, dass wir in einer komplett anderen Welt gelandet sind – dabei sind die beiden Städte nur knapp 40km voneinander entfernt:

(Die "Höhe über Meeresspiegel" kann ausgeblendet werden, indem man auf den gleichnamigen Schriftzug mit dem blauen Hintergrund klickt)

Im Gegensatz zu Cabo San Lucas ist es hier in San José del Cabo erstaunlich ruhig. Es gibt keine wilden Saufparties und die wenigen Touristen, die sich hierher verirrt haben, sind eher kulturell interessiert.

Dass man in San José del Cabo angekommen ist, erkennt man an der sehr markanten Skulptur am Ortseingang:

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Wir fahren direkt durch zum Hafen, wo wir uns mit Kristian, dem Geschäftsführer von Hydro-Flyboard treffen, um unser nächstes Abenteuer zu besprechen.

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Kristian und seine reizende Frau Fernanda waren die Ersten, die das Flyboard hierher geholt haben. Mit viel Leidenschaft und Know-How bieten sie in der exklusiven Marina professionellen Flyboard-Privatunterricht auf höchstem Niveau an.

Aber... Was ist "Flyboarding" überhaupt?

Wie ein Delphin durchs Wasser gleiten und herausspringen. Auf dem Wasser gehen wie „Jesus“. Meterhoch über der Wasseroberfläche „stehen“. Schwerelosigkeit erleben. Freiheit. Spaß. Adrenalin. Genau das alles ist Hydroflyboarding.

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Ähnlich wie bei einem Snowboard werden die Füße auf einem Board festgeschnallt und dann geht man mit gefesselten Füßen ins Wasser. Ok, das ist eher etwas, was man (hoffentlich nur vom Hörensagen) aus den Geschäftsgebaren eines Süd-Italienischen Familienbetriebes kennt 😉 Mit dem Unterschied: hier ist es nicht tödlich, sondern macht einen Mordsspass 🙂

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Kristian und Fernanda sprechen perfekt englisch und spanisch, so dass die Kommunikation kein Problem ist.  Wir freunden uns sehr schnell mit den beiden an (und natürlich auch mit Petunia, ihrem süßen Chihuahua), und wissen jetzt schon, dass wir gemeinsam viel Spaß haben werden.

Wir verstehen uns so gut, dass die Beiden und spontan einladen, mit unserem Wohnmobil vor ihrem Haus zu stehen – samt Stromversorgung und High-Speed-Internet. Das nehmen wir natürlich dankend an 🙂

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Da unser Hydroflyboard-Abenteuer erst morgen startet, wollen wir uns heute ein wenig in der Stadt umschauen. Kristian und Fernanda haben leider keine Zeit, uns zu begleiten, geben uns aber jede Menge Insidertipps für einen gelungenen Stadtbummel mit. So erfahren wir u.a., wo es das beste Eis gibt und wo wir leckere Tamales (einen mit Käse und anderen Zutaten gefüllten Maisteig) probieren können:

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Am nächsten Morgen geht es los! Wir fahren mit unserem Womo zur Marina, wo Kristian und Fernanda bereits auf uns warten. Parklpatzprobleme haben wir keine, und auch die Security betont noch einmal, dass wir unseren Fred bedenkenlos hier stehen lassen können 😉

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Wir bekommen eine ausführliche Einweisung und dann geht es auch schon los.

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Bereits nach wenigen Versuchen gelingt es Tom, über dem Wasser zu schweben. Er hat sichtlich Spaß daran und freut sich wie ein kleiner Junge über jedes gelungene Manöver 🙂

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Nachdem wir Tom quasi aus dem Wasser prügeln mussten, darf ich endlich auch mal 🙂 Und ja - es macht sowas von Spaß, dass auch ich nicht genug bekommen kann!

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Wie "elegant" das Ganze wirklich ausschaut, könnt Ihr auf folgendem Video sehen:

Natürlich sind wir keine Profis, deswegen haben wir unsere Erwartungen auch nicht allzu hoch geschraubt. Dennoch erblassen wir vor Neid, als Kristian uns im Anschluss zeigt, wie es wirklich geht:

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Wahnsinn!!! Es macht einfach Spaß, ihm bei seinen Kunststücken zuzuschauen! Er hat´s einfach drauf, wie man auf dem Video sehen kann:

Jetzt können wir zumindest erahnen, wie es sich anfühlt, ein Delphin zu sein...

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Wir müssen die neuen Eindrücke erstmal verarbeiten und beschließen daher, den Rest des Tages an der Marina zu verbringen.

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Unsere neuen Freunde werden wir später wiedersehen und in den nächsten Wochen noch jede Menge Spaß mit ihnen haben.

Nachdem wir unsere Ausrüstung ausgewaschen und zum Trocknen aufgehangen haben...

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...machen wir einen gemütlichen Spaziergang durch den Yachthafen.

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Es ist einfach wunderschön hier...

Inspiriert durch ein Gespräch mit einem Yachtbesitzer, der uns bereitwillig einige seiner Erfolgsgeheimnisse verraten hat, nimmt Tom direkt eine Podcastfolge auf, in der er diese Geheimnisse an seine Hörer weitergibt. Hier kannst Du Dir die Folge kostenlos anhören:

*** Ist Erfolg kopierbar? ***

Am Abend fahren wir wieder zu Fernanda und Kristian, nicht ahnend, dass wir hier länger - viel länger! - bleiben werden, als ursprünglich geplant...   Warum? Das erzählen wir Euch in unserem nächsten Reisebericht 🙂


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>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

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