Festgefahren im Sand

Jippieeeh! Das Abenteuer geht weiter!

Wir haben den Cabo-Loop vor uns und freuen uns schon darauf, mit unserem Wohnmobil den nördlichen Wendekreis ("Wendekreis des Krebses") zu durchfahren und somit die Tropengrenze zu überschreiten. Ilka und Günther haben uns geraten, den Loop unbedingt gegen den Uhrzeigersinn zu machen:

Cabo-Loop

Die Straße entlang der Küste ist ausgebaut wie eine Autobahn. Im Uhrzeigersinn zu fahren und dabei spontan einen der vielen schönen Strände anfahren zu wollen, ist nicht so einfach, wenn man sich hier nicht auskennt. Wie wunderschön ein Strand ist, merkt man nämlich oft erst, wenn die Ausfahrt schon vorbei ist... Die beiden sprechen aus Erfahrung, also nehmen wir ihren Rat gerne an.

Wir sind ein bisschen wehmütig, während wir uns abfahrbereit machen, aber wir wissen ja, dass wir auf der Rückfahrt noch einmal hierher kommen werden. 🙂

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Jetzt müssen wir erstmal wieder zurück nach La Paz um unseren Kühlschrank aufzufüllen. Wir wollen diesmal eine andere Strecke ausprobieren, die zwar länger ist, aber angeblich schneller geht, weil man nicht in den Hauptverkehr von La Paz kommt:

(Die "Höhe über Meeresspiegel" kann ausgeblendet werden, indem man auf den gleichnamigen Schriftzug mit dem blauen Hintergrund klickt)

Unterwegs fahren wir noch kurz am Hafen vorbei, um uns ein paar Infos zu der Fähre einzuholen.  Wir werden mit Fred zwar nicht aufs Festland übersetzen, aber vielleicht beim nächsten Mal mit unserem Exped-Womo auf dem Weg nach Feuerland 🙂

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Als wir an diesen beiden Booten vorbeifahren, muss ich zweimal hinschauen um herauszufinden, was hier nicht stimmt. Erkennst Du es auf den ersten Blick?

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Auf den zweiten Blick schaut es dann so aus:

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Da hat wohl jemand einen schlechten Tag gehabt...

Wieder in La Paz angekommen (die Umgehungsstraße hat uns übrigens gar nicht gefallen, viel zu vermüllt), gelingt uns an der Ampel ein Schnappschuss, den wir so in Deutschland nicht bekommen würden:

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In La Paz angekommen, fahren wir noch mal bei Jörg und Claudia vorbei. Natürlich verquatschen wir uns wieder, so dass es zum Weiterfarhen zu spät wird.  Wir bleiben also noch eine Nacht hier und machen uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Todos Santos:

 (Die "Höhe über Meeresspiegel" kann ausgeblendet werden, indem man auf den gleichnamigen Schriftzug mit dem blauen Hintergrund klickt)

Die Straße entspricht tatsächlich einer deutschen Autobahn, daran müssen wir uns erst wieder gewöhnen:

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Nach 2,5 Stunden Fahrtzeit erreichen wir unser erstes Ziel: Turtle Beach:

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Die Straße ist ab hier nicht gerade einladend für unser Schlachtschiff, aber von Ilka und Günther wissen wir, dass wir bis zum Strand durchfahren können:

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Wir haben von dem Meeresschildkröten-Schutzprojekt an diesem Strand gehört und wenn wir Glück haben, können wir hier aus nächster Nähe beobachten, wenn die kleinen Schildkröten, die hier geschlüpft sind, ins Meer entlassen werden:

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Wir finden auch sofort einen schönen Stellplatz direkt am Meer...

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... und erleben mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang. Wir sind auch diesmal alleine am Strand:

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Am nächsten Tag erkunden wir erstmal unser neues Zuhause...

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... und bekommen als erstes das typische Baja-Bild zu sehen:

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Immer wieder treffen wir auf Autos, die sich im Sand festgefahren haben, selbst (oder gerade?) die Einheimischen bleiben davor nicht verschont. Das hier sind Reisende und bestens vorbereitet für eine Situation wie diese -  sie ziehen sich einfach selber wieder raus:

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Ansonsten gibt es hier nicht viel zu sehen. Wir sind an diesem riesigen Strand mutterseelenllein:

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Ab und zu verirrt sich doch mal ein Auto hierher. Meist sind es andere Reisende, die kurz mal nach den Meeresschildkröten schauen wollen. Wir tauschen ein paar Reiseerlebnisse mit ihnen aus und sind dann meist nach einer Stunde wieder alleine.

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Was macht man, wenn es außer ein paar Waalen draußen im Meer nichts zu sehen gibt? Sport!

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...und danach eine Runde meditieren 🙂

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Wir bleiben hier ein paar Tage, weil wir die Ruhe und die herrlichen Sonnenuntergänge genießen:

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Als unsere Vorräte aufgebraucht sind, fahren wir zum Einkaufen nach Todos Santos rein, was mit unserem Womo nicht gerade einfach ist. Die Straßen hier sind sehr eng und einen Parkplatz zu finden ist fast unmöglich. Wir vermissen mal wieder unser Motorrad...

In Todos Santos erhalten wir einen Tipp für einen anderen schönen Stellplatz, der etwas weiter nördlich vom Turtle Beach liegt. Da wir mit den Schildkröten kein Glück haben, wollen wir uns den anderen Strand anschauen und finden auch direkt ein schönes Plätzchen zum Übernachten.

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Wir hätten noch näher ans Wasser gekonnt, aber wir wollen es lieber nicht riskieren, uns festzufahren...

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Hier kommen immer wieder ein paar Surfer vorbei, weil die großen Wellen einfach zum Reiten einladen. Aber nicht nur das! Tom´s Speedrider-Herz schlägt höher, als er direkt vor uns ein Pärchen sieht, welches mit ihrem Schirm ein paar Übungen im Wind macht. Natürlich rennt er sofort hin und freundet sich mit Samantha und Tom (ja, noch einer ;)) an. Und natürlich wird erstmal fleißig gefachsimpelt und ausprobiert. Die beiden sind Amerikaner und bieten hier an der Baja u.a. Tandemflüge mit ihrem Motorschirm an.

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Wir  freunden uns mit den beiden an und schnell wird uns klar, dass wir gemeinsam noch viel Spaß haben werden. Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag 🙂


>>> So hat alles angefangen: 1 bis 2 Jahre Nordamerika – die Idee

Hier geht es zum vorherigen Beitrag: Tränen im Paradies

Hier geht es zum nächsten Beitrag: Die perfekte Welle - wir fliegen in die Luft!

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2 thoughts on “Festgefahren im Sand”

  1. Einfach wundervoll, Eure Reise und Erlebnisse hautnah miterleben zu dürfen...
    ich finde es immer wieder toll, wenn Menschen ihren Traum wahr machen!
    Habt noch viel Spaß!!

    1. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar 🙂 Wir freuen uns sehr, dass Dir unsere Berichte gefallen und hoffen, dass Du uns auch weiterhin begleitest 🙂

      Liebe Grüße
      Enida & Tom

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